Der Bereich Umweltschutz befasst sich mit allen Maßnahmen, die die Umwelt sichern beziehungsweise die Umweltqualität erhalten oder wiederherstellen. Hierunter ist nicht nur der präventive und konstruktive Schutz der Medien wie Luft, Boden und Wasser zu verstehen, sondern auch die Reinigung der Medien und die Verhinderung der weiteren Schadstoffausbreitung in den Medien.
Folglich bieten wir im Bereich Umweltschutz folgenden Service an:
Schadstoffanalysen für die Medien Luft, Wasser und Boden
Experimentelle Untersuchungen zum Schadstofftransport in den Medien Luft, Wasser und Boden
Gutachten auf der Basis anerkannter Modelle (z.B. TA-Luft, TA-Lärm, VDI-Richtlinien usw.) und spezieller Ausbreitungsmodelle, die in Zusammenarbeit mit der Universität Dortmund entwickelt wurden.
Seminare, Fachtagungen und Lehrgänge
Ausbreitung von Schadstoffen in Böden:
Um das Gefahrenpotential von Altlasten und Deponien genauer beurteilen zu können, sind
Kenntnisse über das Transportverhalten der Schadstoffe im Boden, d.h. in der ungesättigten
und gesättigten Bodenzone, und in die Atmosphäre hinein erforderlich.
In den abgebildeten Apparaturen (D=60cm; H=30-180cm) ist es gelungen die ungesättigte
Bodenzone unter Berücksichtigung der äußeren Einflüsse wie Wind
und Regen nachzubilden und dort die Ausbreitung von Schadstoffen bedingt durch Diffusion
in verschiedenen Bodenarten und Abdichtungsmaterialien zu verfolgen. Aufbauend auf den
experimentellen Ergebnissen wurde ein Stofftransportmodell entwickelt, das ein hervorragendes
Werkzeug zur Abschätzung des Gefährdungspotentials von Altlasten und Deponien darstellt.
Seit 1998 steht uns eine Versuchsapparatur ("Aquifer") zur Verfügung, die den Boden
unter Berücksichtigung beider Bodenzonen nachbildet. Es lässt sich darin
eine Strömungslänge von mindestens 3 m und eine Bodenhöhe von 2 m realisieren.
Untersuchungen im Windkanal zum Ausbreitungsverhalten von freigesetzten Gasen und Dämpfen:
In dem am Wilhelm-Jost-Institut vorhandenen Grenzschichtwindkanal können die Windverhältnisse
der Natur unter dem Einfluss ländlicher, vorstädtischer und städtischer
Bebauung nachgebildet werden. Somit besteht die Möglichkeit, das Ausbreitungsverhalten
von freigesetzten Gasen und Dämpfen realitätsnah zu simulieren.
So wurde die Ausdampfrate von flüssigen Stoffen aus einer Lache (z.B. Leckagen
bei Tanklagern) ermittelt. Zusätzlich lässt sich der Einfluss repräsentativer Bauwerke
bei der realen Freisetzung berechnen.
Wetter- und Ozonmessstation:
Das Wilhelm-Jost-Institut verfügt über eine Wetterstation, die Temperatur,
Windgeschwindigkeit, Windstärke, Niederschlag, Luftfeuchte und Lichtintensität
kontinuierlich aufzeichnet.
1995 ist die Wetterstation um ein Ozonmessgerät erweitert worden. Die
Ozonkonzentrationen werden stationär am Wilhelm-Jost-Institut über eine spezielle
Luftentnahmestelle analysiert. Mittlerweile ist die Ausrüstung entsprechend erweitert worden,
dass das Ozonmessgerät auch mobil, z.B. für Freilandmessungen eingesetzt
wird, so dass Aussagen zum Einfluss von Verkehrsaufkommen, städtischer oder
ländlicher Lage auf die Ozonkonzentration möglich werden.
Sollten Sie ein konkretes Anliegen haben, unterbreiten wir Ihnen gerne ein Angebot.
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